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Gastronomie 18. März 2026

Personalmangel in der Wiener Gastronomie: Ursachen & Lösungen

Warum stehen in Wien so viele Lokale ohne Personal da?

Ich war letzte Woche in einem meiner Lieblingslokale im 7. Bezirk. Mittwochabend, halb sieben. Nur die Hälfte der Tische besetzt – und trotzdem hat es ewig gedauert, bis jemand kam. Nicht weil der Service schlecht war. Sondern weil genau zwei Leute den ganzen Laden geschmissen haben. Die Kellnerin hat sich beim Servieren entschuldigt: "Wir finden einfach niemanden mehr."

Das ist kein Einzelfall. Das ist Wien im Jahr 2025.

Laut Wirtschaftskammer sind allein in der Wiener Gastronomie tausende Stellen unbesetzt. In Salzburg sieht es nicht besser aus. In Graz auch nicht. Innsbruck? Gleiche Geschichte. Und wer mit Gastronom:innen redet, hört immer dasselbe: Es bewirbt sich einfach niemand mehr.

Aber warum eigentlich?

Die Ursachen sind kein Geheimnis – nur unbequem

Fangen wir mal ehrlich an. Die Gastronomie hat ein Imageproblem. Und das hat sie sich zum Teil selbst eingebrockt.

Dazu kommt: Die Demografie spielt nicht mit. Weniger junge Menschen drängen auf den Arbeitsmarkt. Und die, die es tun, haben heute mehr Optionen als je zuvor.

Was hilft wirklich – und was ist nur Schönrederei?

Ich lese ständig Ratgeber, die sagen: "Schaffen Sie eine attraktive Arbeitgebermarke!" Klingt nett. Bringt aber wenig, wenn am Ende des Monats 1.600 EUR netto auf dem Konto landen und du dafür 50 Stunden gearbeitet hast.

Hier ein paar Ansätze, die ich für realistisch halte:

Erstens: Flexibilität ermöglichen. Nicht jeder will oder kann Vollzeit arbeiten. Gerade für Studierende, Eltern oder Menschen mit Nebenjobs sind flexible Schichtmodelle Gold wert. Wer nur Montag und Dienstag kann? Perfekt, dann eben Montag und Dienstag. Das österreichische Arbeitszeitgesetz erlaubt da mehr, als viele Betriebe nutzen.

Zweitens: Anständig zahlen. Ja, die Margen in der Gastro sind dünn. Aber wer 12 EUR brutto pro Stunde bietet und sich wundert, warum niemand kommt – der hat den Markt nicht verstanden. Wer gute Leute will, muss über KV zahlen. Punkt.

Drittens: Schneller besetzen. Das ist ein Riesenproblem. Viele Betriebe suchen wochenlang über klassische Jobportale und verlieren dabei potenzielle Kandidat:innen an die Konkurrenz. Die Gastro lebt von Geschwindigkeit – auch beim Recruiting.

Wie WorkBid genau hier ansetzt

Genau dieses Tempo-Problem war einer der Gründe, warum mich WorkBid so überzeugt hat. Die Plattform funktioniert anders als die üblichen Stellenbörsen: Betriebe posten ihren Bedarf, legen ein Budget fest – und Arbeitskräfte können sich direkt darauf bewerben. Kein wochenlanges Hin und Her. Keine endlosen Bewerbungsprozesse.

Gerade für die Gastronomie in Wien, Graz oder Salzburg ist das ein riesiger Vorteil. Wenn am Donnerstag klar wird, dass fürs Wochenende zwei Servicekräfte fehlen, brauchst du eine Lösung bis Freitag – nicht bis nächsten Monat.

Und jetzt? Abwarten ist keine Option

Der Personalmangel in der österreichischen Gastronomie wird nicht von allein verschwinden. Die Betriebe, die jetzt umdenken – bei Bezahlung, bei Flexibilität, bei der Art wie sie Personal finden – werden überleben. Die anderen werden weitere Tische leer stehen lassen. Oder ganz zusperren.

Wenn du einen Gastro-Betrieb führst und offene Stellen schnell und unkompliziert besetzen willst, schau dir workbid.at an. Die Registrierung ist einfach, die Plattform auf den österreichischen Markt zugeschnitten – und dein nächstes Wochenende kommt schneller, als du denkst.